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Leben und WerkBearbeiten

Kindheit und JugendBearbeiten

Ryan O’Neal ist der älteste Sohn des Schriftstellers und Drehbuchautors Charles „Blackie“ O’Neal und dessen Ehefrau,der Schauspielerin Patricia O’Callaghan. Die Familie wechselte oft den Wohnsitz, und der Amerikaner wuchs unter anderem in Mexiko, England und Deutschland auf. In West Los Angeles besuchte O’Neal die University High School und trainierte als Amateurboxer, wobei er sich Geld durch Gelegenheitsarbeiten als Strandwächter verdiente.

Er besuchte die Munich American High School in München, wo seine Eltern an der amerikanischen Fernsehserie Tales of the Vikings (1959) arbeiteten. Nach einem ersten Job in Geiselgasteig als Lichtdouble, wurde der Siebzehnjährige für die Serie als Statist und Stuntman engagiert.

KarriereBearbeiten

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Zurück in den Vereinigten Staaten trat O’Neal ab Anfang der 1960er Jahre in diversen Fernsehserien in Erscheinung. Durch seine Hauptrolle in der Seifenoper Peyton Place (1964–1969)[4] wurde O’Neal einem breiten Publikum bekannt. Im Jahre 1969 wurde er für seine schauspielerische Leistung in dem Melodram Love Story (1970) an der Seite von Ali MacGraw für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Großen Erfolg hatte er ebenfalls neben Barbra Streisand in der Slapstick-Komödie Is’ was, Doc? (1972). In beiden Filmen wirkte in Nebenrollen auch sein vier Jahre jüngerer Bruder Kevin mit. Weitere Bekanntheit erlangte er auch durch den Part des Moses Pray in Peter Bogdanovichs Paper Moon, in dem neben ihm seine damals zehnjährige Tochter Tatum O’Neal auftrat.

In den 1970er Jahren galt Ryan O’Neal als einer der großen Filmstars der Traumfabrik. Mit Filmen wie Walter Hills Driver oder Stanley Kubricks Barry Lyndon festigte er seinen Ruf in Hollywood. Anfang der 1980er Jahre allerdings geriet seine Karriere ins Stocken. Nach einigen Flops erhielt er keine Kinoangebote mehr und wirkte stattdessen in einer Reihe von Fernsehfilmen mit. Im Jahre 2001 erkrankte er an chronischer Leukämie. 2012 berichtete er, dass bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert worden sei.

Von Oktober 2015 bis Mitte 2016, 45 Jahre nachdem der Film Love Story 1970 in die Kinos kam, tourte O'Neal mit seiner damaligen Schauspielkollegin Ali MacGraw mit A. R. Gurneys Bühnenstück Love Letters durch die USA.

Bekannte deutsche Synchronstimmen O'Neals waren u. a. die von Randolf Kronberg, Elmar Wepper und Jörg Pleva.

FamilieBearbeiten

Im Jahre 1963 heiratete Ryan O’Neal die Schauspielerin Joanna Moore. Die Ehe, der seine beiden ältesten Kinder Tatum (1963) und Griffin (1964) entstammen, wurde 1967 geschieden. Noch im selben Jahr heiratete er Leigh Taylor-Young, die Mutter seines dritten Kindes Patrick. 1973 wurde auch diese Ehe geschieden. 1979 begannen er und Farrah Fawcett, die damals mit Lee Majors verheiratet war,[ eine Beziehung,[ aus der 1985 sein dritter Sohn Redmond hervorging. 1997 gingen Fawcett und er auseinander. Einige Jahre später, im Laufe der Leukämieerkrankung von O'Neal, kamen die beiden sich wieder näher. O’Neal hatte am 22. Juni 2009 angekündigt, die ebenfalls schwer Erkrankte nun heiraten zu wollen, diese verstarb jedoch schon drei Tage später.

O’Neals Verhältnis zu seiner Tochter war lange Jahre von Spannungen geprägt. Des öfteren geriet er auch seiner Beziehungen zu seinen Söhnen Griffin und Redmond wegen in die Schlagzeilen, in deren Zusammenhang die drei mehrfach verhaftet wurden.

O'Neals Vater starb 1996, seine Mutter 2003. Er hat neun Enkel und einen Urenkel.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 1969: Nancy, ein eiskaltes Playgirl (The Big Bounce)
  • 1970: Love Story
  • 1971: Missouri (The Wild Rovers)
  • 1972: Is’ was, Doc? (What’s Up, Doc?)
  • 1973: Paper Moon
  • 1973: Webster ist nicht zu fassen (The Thief Who Came to Dinner)
  • 1975: Barry Lyndon
  • 1976: Klapperschlangen beißen nicht (Nickelodeon (Film))
  • 1977: Die Brücke von Arnheim (A Bridge Too Far)
  • 1978: Oliver’s Story
  • 1978: Driver (The Driver)
  • 1979: Was, du willst nicht? (The Main Event)
  • 1981: Das Condor-Komplott (Green Ice)
  • 1981: Der ausgeflippte Professor (So Fine)
  • 1982: Zwei irre Typen auf heißer Spur (Partners)
  • 1984: Triple Trouble (Irreconcilable Differences)
  • 1987: Harte Männer tanzen nicht (Tough Guys Don’t Dance)
  • 1989: Ein himmlischer Liebhaber (Chances Are)
  • 1996: Der Hochzeitstag (Faithful)
  • 1998: Fahr zur Hölle Hollywood (An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn)
  • 1998: Zero Effect
  • 2000: Torus – Das Geheimnis aus einer anderen Welt (Epoch)
  • 2002: Im inneren Kreis (People I Know)
  • 2003: Kate Fox & die Liebe (Miss Match) (TV-Serie)
  • 2003: Malibu’s Most Wanted
  • seit 2007: Bones – Die Knochenjägerin (Bones) (TV-Serie)http://bones.wikia.com/wiki/Max_Keenan
  • 2010: 90210 (TV-Serie)
  • 2012: Slumber Party Slaughter
  • 2015: Knight of Cups